Was ist WTAS®?
WTAS® steht für WingTsun Altmayer System. Es ist ein WingTsun-Stil, in dem Sifu Altmayer grundlegende Änderungen in der gesamten Ausführung von WingTsun-Techniken und Prinzipien für den Zweikampf weiterentwickelt hat.
Dies war notwendig, da das heutige WingTsun, sowie alle andern Kampfsportarten, immer noch auf optische Reize mit einer Abfolge von Techniken antworten, ohne die physikalisch, biomechanischen Gegebenheiten, die Deckung im Innfight, sowie das daraus resultierende Timing im Zweikampf zu berücksichtigen! Gerade das Timing - der richtige Zeitpunkt des Angriffs/Gegenangriffs, sowie der Abwehr - ist aber in einem Kampf von entscheidender Bedeutung! Doch ein spezielles Training hierfür fehlt gänzlich! Stattdessen wird viel zu viel Wert auf den Ablauf einzelner Techniken oder Programmabläufe gelegt. Der Schüler konzentriert sich hier dann zu sehr auf den Ablauf der einzelnen Techniken und lernt dadurch nicht das richtige Timing sowie die dazu nötige Beweglichkeit. Viel zu oft wird nur ein bestimmter Teil des Körpers trainiert z.B. Chi-Sao, Chi-Gerk, Lat-Sao Programme usw. ohne die Beweglichkeit im Ganzen und das dazu gehörende richtige Timing zu sehen. Für den Übenden – Schüler oder Techniker, entsteht so der Eindruck, dass wenn er das entsprechende Schüler/Technikerprogramm vom Ablauf her beherrscht, er sich auch in einer realen Verteidigungssituation sicher verteidigen könnte. Dem ist natürlich nicht so, da im Falle eines realen Angriffs, das Abspulen einzelner Techniken zwar den Gegner verletzten kann, der Verteidiger aber oft genug die Erfahrung macht, dass er selber auch getroffen wird, obwohl er die Technik korrekt ausgeführt hat und den Kampfprinzipien gefolgt ist. Der Schüler wird dann oft getröstet und hingehalten mit dem Hinweis auf die " Höheren Techniken oder Sektionen" oder die letzten " Geheimen Techniken " die ihn dann zum Supermann machen sollen. Leider ist dem auch nicht so, da auch hier die Betrachtungsweisen der unten aufgeführten Punkte 1-6 nicht berücksichtigt werden. Diese sind aber für eine reale Selbstverteidigung unerlässlich!
Oft genug wird dann noch das Training mit Schutzausrüstung forciert um mehr Kampferfahrung und Einsteckungsvermögen hinzugewinnen zu können. Leider übersieht der Übende auch hier, dass es bei Gewalteinwirkungen auf Weichteile wie Auge, Kehlkopf, Genitalbreich eben nun mal kein Einsteckungsvermögen gibt und erschwerend dabei kommt hinzu, dass gerade bei einem Training mit Schutzausrüstung das richtige Timingtraining elementar ist – stattdessen herrscht hier oft eine wilde Klopperei und der Übende macht auch hier die Erfahrung, dass er auch nach zig Jahren des Trainings immer noch mit den gleichen Techniken getroffen wird! Dies ist für Sifu Altmayer nicht verwunderlich, da viel zu viel Training auf einzelne Techniken/Bewegungs- sowie Programmabläufe gelegt werden und biomechanische Betrachtungsweisen sowie physikalische Gegebenheiten und die dadurch veränderten Ausführungen gänzlich fehlen! Dieses gilt auch für die höheren Techniken wie Holzpuppe und Doppelmesser! Oft genug werden sie als das Non plus Ultra hingestellt und gleichzeitig assoziiert man damit auch die angebliche Überlegenheit ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass letzten Endes nicht die einzelne Technik entscheidet, sondern vielmehr die richtige Anwendung und Ausführung im Zweikampf als Ganzes unter Berücksichtigung biomechanisch- physikalischer Gegebenheiten. Diese Missstände und das komplette Fehlen eines speziellen Trainings gegen die Fintenanfälligkeit, sowie die nicht beachtete Deckung im Innfight, ließen Sifu Altmayer WTAS® kreieren, das sich in diesen Gesichtspunkten grundlegend von andern Kampfstilen unterscheidet.
Grundlagen für das richtige Ausführen der WTAS®-Techniken sind daher:
1.Optik/Motorik/Biomechanik:
Anpassen der Technik unter Berücksichtigung der optisch- motorisch-biomechanischen Eigenschaften des Übenden:
hier ganz speziell Optik/Motorik:
Wie erkenne ich überhaupt rechtzeitig einen möglichen Angriff?
Wie erkenne ich ob ich in der richtigen Distanz arbeite?
Wie decke ich mich optimal bei der Verteidigung? Ist dabei das Keilprinzip und die damit verbundene Vorwärtsverteidigung überholt? Kann ich während der Ausführung der Techniken selbst getroffen werden? Wie kann ich das verhindern?Welche muskuläre Innervation brauche ich dafür?
Wer mehr über Biomechanik erfahren möchte, kann sich unter diesem Link allgemein weiterbilden :








